Der Einsatz von Multimedia wird dabei als defensives marketungpolitisches Instrument eingesetzt, d.h. man versucht den Kunden an das Unternehmen bzw. Produkt durch Kundenbetreuung zu binden. Achtzig Prozent der Unternehmen wollen die Budgets sogar noch erhöhen, davon 33% um bis zu 50%. Insgesamt nutzen 93% aller Unternehmen Multimedia.
In den nächsten zehn Jahren sollen allein in den EU-Mitgliedstaaten rund
eine Millionen zusätzliche Arbeitsplätze in EP-Bereich entstehen. Zu diesem
Ergebnis kommt eine Studie, die Anderson Consulting mit IENM (Institut für
Informationswirtschaft und neue Medien) für die Europäische Kommission
durchgeführt hat.
In Zukunft wird die steigende Rechenleistung, Speicherkapazität sowie
Kommunikationsgeschwindigkeit die multimediale Entwicklung weiter
vorantreiben.
Die Offline-Medien werden zunehmend an Bedeutung verlieren. Die CD-ROM wird
in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren durch neue Speichertechnologien
ersetzt werden.
Weitere Spezial-Hardware für Multimedia wird entwickelt werden, wie bspw.
der MMX von Intel (http://www.intel.com).
Der PC- und TV-Bereich werden ineinander verschmelzen. Booz, Allen & Hamilton
sagen voraus, daß im Jahr 2000 allein in Deutschland rund sechs Milliarden
Mark mit Pay Per View und Video On Demand umgesetzt werden. Zudem ist ein
allgemeiner Trend zu Service On Demand erkennbar.
Immer mehr Bereiche des täglichen Lebens werden von Multimedia beinflußt werden.