In diesem Abschnitt werden die marktgängigen informationstechnischen Medien vorgestellt.
Eine Unterteilung wird in Multimedia-Mittel, -Träger und -Formate vorgenommen.
Multimedia-Mittel sind Medien, die vom Empfänger direkt perzipiert werden.
D.h. der Empfänger kennt keine Details über Datenträger (Online, Offline) oder
Datenformate.
Multimedia-Formate beinhalten die von Sender zu übermittelten Daten. Ihre Notwendigkeit
ergibt sich aus der Forderung, daß Multimedia-Mittel verwaltet werden müssen.
Unter die Verwaltung fallen auch Aufgabenbereiche wie das Erstellen, Modifizieren und
Speichern von Mitteln. Dies muß nach bestimmten Regeln, die durch die Formate
gegeben werden, erfolgen.
Ein Format kann dabei nur einem oder mehreren Mitteln zugeordnet sein. Die MPEG-Formate komprimieren
bspw. Video- und Musikdaten.
Unter Multimedia-Hardware versteht man die Nutzung herkömmlicher Hardware für
multimediale Zwecke.
Man erkennt also, daß die Übermittlung von Daten durch den Sender zum Empfänger
in mehreren Zwischenschritten verläuft:
Ein Bild wird bspw. ins PNG-Format transformiert und dann über ein Telekommunikationsnetz
weitergeleitet. Beim Empfänger liegt es dann wieder im PNG-Format vor und wird
wieder in ein Bild transformiert um wahrgenommen (perzipiert) werden zu können.
Letzlich perzipert der Empfänger somit die Multimedia-Mittel (Abb.
).
Als Rezeptionsmittel besitzt der Menschen die Sinnesorgane. Die wichtigsten
Sinnesorgane sind heute die Augen (zum Sehen) und Ohren (zum Hören). In
Zukunft sollen auch die restlichen Sinnesorgane durch Multimedia-Mittel
angesprochen werden können. Durch Datenhandschuhe sollen Hände fühlen und tasten
und die Zunge durch Geschmacksplätchen schmecken können. Man hat lediglich
keine Vorstellung wie man den Geruchssinn der Nase animieren könnte (Abb.
).