Das PNG-Format erlaubt es, mehrere Interlace-Schemata zu verwenden. Allerdings ist nach der bisherigen Spezifikation nur eine Methode definiert (es ist natürlich auch möglich überhaupt kein Interlacing zu verwenden). Die Methode arbeitet mit 7 Durchläufen und stammt von Adam M. Costello, daher ist die Methode auch als Adam7 bekannt.
Adam7 unterteilt das Bild in 8x8 Bildpunkte große Blöcke, innerhalb dieser Blöcke werden dann in jedem Durchlauf die in der nachfolgenden Abbildung gekennzeichneten Punkte übertragen.

Die hinter Adam7 stehende Logik ist die, daß immer abwechselnd zunächst
die horizontale Auflösung verdoppelt wird, dann die vertikale.
Mit diesem Schema erhält man sehr schnell eine erste Version des Bildes,
da im ersten Durchlauf nur
des gesamten Bildes übertragen wird.
Im Vergleich zu GIF lassen sich kleine Schriften bei PNG etwa doppelt so schnell
erkennen, nämlich nach etwa 25% übertragener Bilddaten, anstatt 50%
bei GIF.
In der folgenden Abbildung sind die sieben Durchgänge einzeln dargestellt. Dabei sind die Beispiele wieder in zwei Hälften aufgeteilt. In der linken Hälfte werden nur die bisher übertragenen Bildpunkte dargestellt, während auf der rechten Seite die gesamten Teilblöcke mit der Farbe des Punktes gefüllt werden.
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