Java erweist sich als eine moderne und zukunftsweisende Programmiersprache. Sie weist schon viele Eigenschaften auf die man sich in anderen Programmiersprachen erst durch zusätzliche (vorzugsweise nicht auf allen Plattformen einheitliche) Ergänzungspakete aufbauen muß. Lediglich die bisweilen geringe Ausführungsgeschwindigkeit schlägt negativ zu Buche. Die Architekturform des ,,network computing`` dürfte sich als ein durchaus aussichtsreiches Modell etablieren, da in Zukunft mit einer steigenden Vernetzung zu rechnen ist. Insbesondere in organisatorisch abgeschlossenen Kontexten (Firmen, Forschungseinrichtungen, Universitäten) stellt der verringerte Wartungsaufwand einen wichtigen Vorteil dar. Die Pflege eines Servers statt einer Vielzahl von Personal Computern ist schneller, ermöglicht Konsistenz und nimmt weniger Ressourcen in Anspruch. Der private Anwender könnte dieses Konzept auch umsetzen, sofern er ein Netz und mehrere Rechnerzugänge mit gleichem oder ähnlichem Nutzungsprofil betreibt. Nicht realistisch erscheint hingegen bei der derzeitigen Kostenstruktur im Kommunikationsbereich die Perspektive nach der sich der einzelne private Anwender bei jeder Programmausführung den jeweiligen Code kostenpflichtig von einem zentralen Server herunterlädt. Dies könnte sich allerdings bei schnelleren und erheblich billigeren Netzen unter Umständen ändern.