Der Zusammenhang, in dem die einzelnen Informationseinheiten einer
multimedialen Anwendung präsentiert werden, läßt sich über Beziehungen
zwischen den Informationsobjekten modellieren. Beziehungen können dadurch
charakterisiert werden, daß bestimmte auslösende Ereignisse (Auslöser)
bestimmte Aktionen (Auswirkung) implizieren.
Auslöser und Auswirkung können dabei verschiedenen Typs sein.
Zeitliche Beziehungen:
Über zeitliche Beziehungen wird die zeitliche Abfolge definiert, in der die
einzelnen Medienobjekte einem Benutzer präsentiert werden sollen. Beispiele
für zeitliche Beziehungen zwichen Medienobjekten sind:
Räumliche Beziehungen:
Räumliche Beziehungen legen den geometrischen Zusammenhang, d.h. Position
und Größe, zwischen Medienobjekten fest. Sie können daher nur zwischen
visuellen Medienobjekten definiert werden. Beispiele für räumliche Beziehungen
sind:
Gestalterische Beziehung:
Medienobjekte beinhalten eine bestimmte Information, d.h. sie definieren,
was
einen Benutzer präsentiert wird. Während zeitliche Beziehungen festlegen,
wann die Informationen präsentiert werden, werden gestalterische Beziehungen
dazu benutzt anzugeben, wie die Information relativ zu anderen Objekten
gesehen dargestellt wird.
Gestalterische Beziehungen werden nicht zwischen den Objekten selbst definiert, sondern zwischen Attributen der Objekte, deren aktuelle Werte das Präsentationsbild bestimmen. Beispiele für gestalterische Beziehungen sind:
Interaktionsbeziehungen:
Interaktionsbeziehungen sind Beziehungen, die von Interaktionsobjekten
ausgehen. Beispiele für Interaktionsbeziehungen sind: