Seminar Multimedia und Electronic Publishing
Kapitel 6: Layout-/Design-Richtlinien für elektronische Dokumente


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World Wide Web

Das Internet ist heutzutage in aller Munde. Meist ist das World Wide Web, kurz WWW damit gemeint. Im WWW tummeln sich Millionen von elektronischen Dokumenten. In folgenden werden kurz die Möglichkeiten und Probleme von Dokumenten beschrieben, die im WWW veröffentlicht werden.

Durch die Popularität des Internet ergeben sich zur Zeit Übertragungsengpässe. Die begrenzte Bandbreite bei der Übertragung ist schon während des Designs eines Dokuments zu berücksichtigen. Die Dokumente dürfen nicht mit Grafiken überfrachtet sein, da sie sonst, je nach der Geschwindigkeit des Zugangs oder Entfernung von der Dokumentquelle, Ewigkeiten zum Laden brauchen und nicht sofort dargestellt werden. Die Dokumente sollten deswegen immer so aufgebaut sein, daß ihr Inhalt im Notfall auch ohne Grafiken erfaßt werden kann.

Weitere Probleme stellen die verschiedenen Standards und Browser dar. Das Erscheinungsbild und die Darstellung der einzelnen Browser ist unterschiedlich. Des weiteren kann ein Browser meist auch noch vom Benutzer frei konfiguriert werden. So können z.B. die Hintergrundfarbe oder die Grundschrift frei gewählt werden.

Außerdem herrscht im Netz eine hohe Dynamik. Damit das Dokument viel gelesen wird, muß der Designer sein Dokument inhaltlich und gestalterisch auf dem laufenden halten, denn auch die Standards, d.h. die Beschreibungssprache HTML, entwickelt sich ständig weiter. Die Dokumente selbst können auch immer dynamischer gestaltet werden. So können Filme und animierte Bilder sowie Programme (Java) in ein Dokument eingebunden werden.

Ein weiterer Vorteil ist der mögliche Feedback, der Online geschieht. Kritik oder Bestellungen können so in Reaktion auf das Dokument vom Leser abgegeben werden.

Spätestens dies kann mit Standarddokumenten nicht erreicht werden.




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Heiko Roth, Freitag, 14. Februar 1997, 12:33:37 Uhr MET