Wie bereits gesagt wurde, gehört das System in die Klasse der frame-basierten Autorensysteme. Die Erstellung der einzelnen Frames erfolgt streng nach dem WYSIWYG-Prinzip. Mit wenigen Mausklicks werden Objekte aus einer Tool-Leiste ausgewählt und auf dem Frame positioniert.
Eine mit Multimedia ToolBook erstellte Applikation wird Buch genannt. Die einzelnen Frames werden als Seiten bezeichnet. Die Seiten bestehen aus zwei Teilen: aus einem Hinter- und einem Vordergrund.
Der Hintergrund kann von mehreren Seiten gleichzeitig benutzt werden. Hier werden die Objekte positioniert, die auf jeder dieser Seiten zu sehen sein sollen, z.B. Navigationsknöpfe und Graphiken. Da ein Buch beliebig viele Hintergründe enthalten kann, die wiederum vom mehreren Seiten gleichzeitig benutzt werden können, ist eine bequeme Möglichkeit zur Kapiteleinteilung gegeben, indem man für jedes Kapitel einen eigenen Hindergrund erstellt. Jedes Buch enthält immer mindestens einen Hintergrund.
Der Vordergrund enthält die eigentlichen Informationsobjekte der Seite. Diese Objekte sind von Seite zu Seite unterschiedlich. Jede Seite hat einen eigenen Vordergrund.
Um die Seiten auf dem Bildschirm sichtbar zu machen, gibt es in ToolBook die sogenannten Viewer, die vereinfacht als Fenster der graphischen Oberfläche realisiert sind, und den Inhalt einer Seite darstellen. Jedes Buch hat mindestens einen Viewer, kann aber beliebig viele weitere Viewer enthalten. Eine Anwendung für einen zweiten Viewer ist z.B. das Anzeigen von Hilfsinformationen zu einem Objekt in einem eigenen Fenster.