Um ein einwandfreies Auslesen einer CD zu gewährleisten, müssen zwischen zwei
Einsen mindestens 2 Nullen, aber maximal 11 Nullen, stehen. Da eine gewöhnliche
8-Bit Kodierung diese Anforderungen nicht erfüllt, werden die 8-Bit Muster auf
entsprechend ausgewählte 14-Bit Muster abgebildet. Diesen Vorgang nennt man
EFM-Modulation (Eight-to-Fourteen-Modulation). Ein paar Zuordnungen sind in Tabelle 2
aufgeführt. Das ist auch der Grund, weshalb die Länge verschiedener Pits zwischen 0.833 und 3.054
m variiert.
Jetzt kann es noch vorkommen, daß zwei aufeinanderfolgende 14-Bit Muster
die oben erwähnte Einschränkung nicht erfüllen. Daher werden zwei
14-Bit Muster mit 3 Koppelbits verbunden. Zwei Koppelbits (immer Nullen) sind notwendig, um eine mögliche Aufeinanderfolge von Einsen in den seriellen Blöcken zu verhindern. Das zusätzliche Koppelbit (entweder 1 oder 0, abhängig vom vorangehenden und nachfolgenden Muster) hat die Aufgabe, die Taktsynchronisation zu erleichtern und tieffrequente Signalkomponenten zu unterdrücken.
[Poh94]