Seminar Multimedia und Electronic Publishing
Kapitel 10: CD-ROM


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EFM-Modulation

Um ein einwandfreies Auslesen einer CD zu gewährleisten, müssen zwischen zwei Einsen mindestens 2 Nullen, aber maximal 11 Nullen, stehen. Da eine gewöhnliche 8-Bit Kodierung diese Anforderungen nicht erfüllt, werden die 8-Bit Muster auf entsprechend ausgewählte 14-Bit Muster abgebildet. Diesen Vorgang nennt man EFM-Modulation (Eight-to-Fourteen-Modulation). Ein paar Zuordnungen sind in Tabelle 2 gif aufgeführt. Das ist auch der Grund, weshalb die Länge verschiedener Pits zwischen 0.833 und 3.054 tex2html_wrap_inline288m variiert.

 

8-Bit Muster 14-Bit Muster (EFM)
00000000 01001000100000
00000001 10000100000000
00000010 10010000100000
00000011 10001000100000
00000100 01000100000000
00000101 00000100010000
00000110 00010000100000
00000111 00100100000000
00001000 01001001000000
00001001 10000001000000
00001010 10010001000000
Tabelle 2:  Beipiele zur EFM-Modulation

Jetzt kann es noch vorkommen, daß zwei aufeinanderfolgende 14-Bit Muster die oben erwähnte Einschränkung nicht erfüllen. Daher werden zwei 14-Bit Muster mit 3 Koppelbits verbunden. Zwei Koppelbits (immer Nullen) sind notwendig, um eine mögliche Aufeinanderfolge von Einsen in den seriellen Blöcken zu verhindern. Das zusätzliche Koppelbit (entweder 1 oder 0, abhängig vom vorangehenden und nachfolgenden Muster) hat die Aufgabe, die Taktsynchronisation zu erleichtern und tieffrequente Signalkomponenten zu unterdrücken. [Poh94]


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Boris Moser, Mittwoch, 22. Januar 1997, 12:20:15 Uhr MET