Der erste Standard für eine CD ist der einer Audio-CD. Dieser wird als CD-DA
(Digital Audio) bezeichnet und ist im Red Book beschrieben.
Er ermöglicht die Speicherung von bis zu 74 Minuten unkomprimierten digitalen
Audio-Daten mit einer festen Frequenz von 44.1 kHz Sampling bei 16 Bit und
Stereokanal.
Eine Audio-CD besteht aus mehreren Audiotracks, wobei meistens ein Track einem Song
entspricht. Jeder Track ist außerdem noch in Sektoren unterteilt, die eine Länge
von 2352 Bytes bzw.
Sekunde haben. Adressiert wird ein Sektor mit
Minute:Sekunde:Sektor.
Da die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, daß z. B. durch Kratzer oder Schmutz eine CD nicht
mehr korrekt gelesen werden kann, ist im Red Book eine
Fehlerkorrektur enthalten. Diese Fehlerkorrektur benutzt CIRC
(Cross-Interleaved-Reed-Solomon-Code). Die Daten werden in Blöcke zusammengefaßt und
von jeder Zeile und Spalte eine Checksumme gebildet. Tritt ein Fehler auf, so
kann anhand der falschen horizontalen und vertikalen Checksumme der Fehler
lokalisiert und korrigiert werden (vgl. Tabelle 3
).
| 1 | 2 | 3 | 6 |
| 4 | 5 | 6 | 15 |
| 7 | 8 | 9 | 24 |
| 12 | 15 | 18 | |
| ohne Fehler | |||
| 1 | 2 | 3 | 6 |
| 4 | 4 | 6 | 14 |
| 7 | 8 | 9 | 24 |
| 12 | 14 | 18 | |
| mit Fehler | |||
Flächenfehler, die mit CIRC nicht mehr korrigiert werden können, können auf
unterschiedliche Weise kompensiert werden (vgl. Tabelle 4
):